Camtasia Studio 7 – Testbericht
Juni 19th, 2010 von
Manu
Camtasia Studio 7 zeichnet Bildschirminhalt und gesprochene, sowie schriftliche Kommentare in Form eines Videos auf. Es lässt eine umfangreiche Bearbeitung zu.
Bevor es mit der Aufzeichnung losgehen kann wird in der Werkzeugleiste des Screenrecorders zuerst der Aufnahmebereich festgelegt. Dieser kann auch das Fenster einer gestartete Anwendung sein. Sowohl die Animationen und Töne für Mausklicks, als auch der Mikrofonpegel lassen sich bequem einstellen und bearbeiten. Später bei dem Recording ist es möglich, dass Camtasia gedrückte Tastenkombinationen mit in das Video einbindet und sie so verewigt. Nachdem eine Aufnahme gespeichert worden ist, wechselt die Software automatisch in das Projektfenster. Dort zu finden ist eine übersichtliche Zeitleiste, welche Spuren für Video-Stücke, Texteinblendungen, Hinweisobjekte oder PC- und Kommentar-Audio seperat auflistet. Die eben genannten Elemente lassen sich schnell per Drag & Drop bewegen oder mit einem Tastendruck entfernen. Die Lautstärke jeder Audiospur kann durch Schieberegler eingestellt werden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger finden sich oben links gleich neben dem Videofenster, übersichtlich und aufgeräumt das Zoom- und Audio-Tool, die neue Medienbibliothek, sowie Übergangseffekte für Video-Clips. Zur Verfügung stehen desweiteren fünf Themenvorlagen, die sowohl Hineispfeile und Kapitelgrafiken, als auch Intro und Outro direkt, ohne weiteren Aufwand, erstellen. Die Themenvorlagen werden dafür einfach mit der Maus in die Zeitleiste gezogen.
Die neue Multikern-Unterstützung lässt ein Ruckler freies Arbeiten mit Camtasia zu. Ein einminütiger Film mit einer Auflösung von 720p in das MP4-Format zu rendern dauerte in einem Test mit einem PC-System, welches einen Quad-Core mit 2,33 GHz und 3GByte RAM besaß nur 2:20 Minuten. Der gleiche Film, abgespeichert in VGA-Auflösung für das Web, dauerte auf dem selben System nur 1:10 Minuten. Das Ergebnis umfasste dabei sowohl eine HTML-Seite, als auch ein Flash Player-Video. Ebenfalls möglich ist das direkte hochladen von einem geschnittenen Video auf YouTube oder den TechSmith-Dienst Sreencast. Regsitrierte Benutzer erhalten für ihn 2 GByte monatlichen Traffic gratis.
Fazit: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist Camtasia Studio 7 schneller und bietet durch die Drag & Drop Funktionalität und die neue Werkzeugaufteilung per Reiter deutlich mehr Konfort und Übersichtlichbarkeit.
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